Praxis und Forschung

Praxis und Forschung sind für den Studiengang Theaterpädagogik elementar. Durch regelmäßige Praktika wird die Theorie der Lehre ständig an der Realität der theaterpädagogischen Berufsfelder gemessen. Neben den zahlreichen Praktikumspartnern aus der Region geben mehr als 20 Lehrbeauftragte aus der Praxis Impulse, wie Theaterpädagogik heute eingesetzt werden kann. Die Studentinnen und Studenten lernen das Potenzial der Theaterpädagogik kennen und auszuschöpfen. Sie entwickeln neue Strategien und Berufsfelder für ihren Einsatz. 

 Kooperationspartner

Viele Kooperationen hat das Institut für Theaterpädagogik inzwischen dauerhaft etabliert. Sie bereichern inzwischen regelmäßig die Lehre und erweitern die Möglichkeiten, die theaterpädagogischen Kenntnisse an der Praxis zu erproben.

 Kooperationskontakte

Über seine Kontakte hat das Kollegium des Instituts für Theaterpädagogik etliche hoch spezialisierte Lehrangebote geschaffen. Dieses Netzwerk bietet ideale Bedingungen für die Studierenden, ob sie nun Wissen aus erster Hand von einem Staatlichen Meister der Veranstaltungstechnik erwerben, von einer Choreografin, einem Kulturarbeiter oder einer ausgebildeten Kostümbildnerin lernen.

 Praktika

Mit inzwischen elf Praktikumspartnern stellt das Institut für Theaterpädagogik sicher, dass die Studentinnen und -Studenten des Bachelor-Studiengangs Theaterpädagogik ihr Wissen in der Berufspraxis ausprobieren können. Dabei entwickeln sie zugleich ihre theoretischen Konzepte weiter.

 

Studienbegleitend arbeiten Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter außerdem in mehreren Forschungsprojekten. Die Ergebnisse aus diesen Forschungen beeinflussen unmittelbar die Studieninhalte und das Curriculum, also Ablauf und Ziele der Lehre und Lernprozesse am Institut.

 Bildung

Wie gut ein Mensch neues Wissen aufnimmt, hängt damit zusammen, wie gut er sich und sein Umfeld - beispielsweise seine Lerngruppe - begreift. Motivierte Menschen lernen besser. Wenn sie sich aufgenommen fühlen und auf sich abgestimmte Ziele entwickeln, verbessern sie ihre Lernergebnisse. Da Theaterarbeit Beschäftigung mit der eigenen Identität im Spannungsfeld zwischen Selbst, Rolle und Gesellschaft ist, ist sie prädestiniert, soziales Lernen zu stärken. Aber auch im noch jungen Feld der Bildung und Kommunikation über das Internet liefert die Theaterpädagogik wertvolle Anregungen und Forschungsergebnisse.

 Soziokultur

Kunst und Kultur sind nicht allein auf eine ästhetisch gebildete Elite beschränkt, sondern haben auch immer eine integrierende Funktion: Sie halten eine Gesellschaft zusammen, können auch Randgruppen sozial und kulturell einbinden. Wie dies geschieht und praktisch umgesetzt wird, steht im Mittelpunkt theaterpädagogischer Arbeit und Forschung.

 Wirtschaft

Interne Kommunikation, Arbeitsklima und Mitarbeiterzufriedenheit sind heute Schlüsselbegriffe für den Erfolg eines Unternehmens oder einer anderen Organisation. Die Theaterpädagogik kann mit ihrem Instrumentarium wie beispielsweise theatraler Intervention Kommunikationsprozesse und ihre Schwächen aufdecken und die Kommunikation verbessern helfen.

 Archiv für Theaterpädagogik

Das Deutsche Archiv für Theaterpädagogik wurde am 1. September 2007 in Lingen gegründet. Es dokumentiert als Forschungsgrundlage die Geschichte und Gegenwart der Theaterpädagogik. Es sichert als archivwürdig bewertete Dokumente aller Medien aus der jüngeren und älteren Geschichte des Fachs und stellt sie für Forschung, Lehre, künstlerische Praxis und Öffentlichkeitsarbeit bereit. In regelmäßigen Abständen veranstaltet das DATP öffentliche „Erzählcafés“, in denen die Vorlassgeber des DATP aus ihrer Praxis berichten.

 Welt-Kindertheater-Fest