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Dienstag, 29. Mai 2012, 10.15 Uhr

Netzwerken im Minutentakt

Lingener Studenten nehmen an IT-Speed-Networking teil

Beim Speed-Networking trafen Studierende der Hochschule Osnabrück in Lingen IT-Unternehmen aus der Region und konnten wertvolle Kontakte knüpfen. Foto: Hochschule Osnabrück


Speed-Dating ist den meisten ein Begriff. Was es allerdings mit Speed-Networking auf sich hat, erfuhren kürzlich 15 Studierende der Hochschule Osnabrück in Lingen. Auf der vom it.emsland und dem RegioNetzwerk der Fakultät Management, Kultur und Technik organisierten Veranstaltung im IT-Zentrum bot sich den angehenden Wirtschaftsinformatikern die Gelegenheit, innerhalb weniger Minuten Kontakte zu insgesamt zehn Vertretern von IT-Unternehmen aus der Region zu knüpfen und Fragen zu stellen.

Wechsel nach acht Minuten

Ein lautes Hupen und schon ging es los: 160 Gespräche in 90 Minuten. Die Studierenden und Unternehmensvertreter hatten nun jeweils rund acht Minuten Zeit, im Schnellverfahren mehr voneinander zu erfahren und herauszufinden, ob die Chemie stimmt. In lockerer Atmosphäre konnten sich die Studierenden unter anderem nach Praktika- und Jobstellen sowie nach Möglichkeiten für Abschlussarbeiten erkundigen. Auch die Unternehmen profitierten von den Gesprächen. „Für die Unternehmen ist es eine gute Gelegenheit, qualifizierte Fachkräfte kennenzulernen“, betonte Michael Schnaider, Geschäftsführer des IT-Zentrumbetreibers it.emsland. Stimmte die Chemie, wurden nach dem Ertönen der Hupe noch schnell die Kontaktdaten ausgetauscht, bevor der Wechsel an den Tisch des nächsten Unternehmensvertreters anstand.

Interessant und lohnend

Viele der Studierenden waren gekommen, um Kontakte zu knüpfen, lockere Gespräche zu führen und mehr über IT-Unternehmen aus der Region zu erfahren. Für manche steht bereits fest, dass sie nach ihrem Abschluss im Emsland bleiben wollen. Ihnen diente die Veranstaltung vor allem zur Auslotung ihrer Chancen. Dass die Studierenden und Unternehmensvertreter beim IT-Speed-Networking anregende und ergiebige Gespräche führten, zeigte sich nicht zuletzt durch den Umstand, dass die Hupe zumeist überhört wurde. „Es hat sich wirklich gelohnt, ich fand die Gespräche sehr interessant und habe Unternehmen kennengelernt, die ich vorher nicht kannte“, bilanzierte Wirtschaftsinformatik-Studentin Kathrin Deeken, die sich zurzeit im vierten Semester befindet.


Von: Miriam Kronen



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