Ab ins Ausland
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Ab ins Ausland!
Jedes Jahr sind Studierende des Kommunikationsmanagement im fünften Semester im Ausland. Was bringt ihnen das Auslandssemester? Was muss man beim der Organisation beachten und wie lässt sich der Auslandsaufenthalt finanzieren? Fünf Studierende berichten über ihre Pläne.
"Ich hatte sofort einen Ansprechpartner"

- Svenja Niederhöfer. Foto: Johanna Peeck
Svenja Niederhöfer, „Anglia Ruskin University“, Cambridge, England: „Ich wollte in Europa bleiben, weil mir Familie und Freunde sehr wichtig sind und sie mich so einfacher besuchen können. Da es in Schottland und Irland keine passenden Partnerunis gab, habe ich mich für die Anglia Ruskin University in England entschieden. Die Kurse dort klingen sehr gut: Ich werde Internetkommunikation, internationales Marketing und digitale Kulturtheorie studieren. Mit meiner Planung habe ich relativ spät begonnen, aber das war nicht weiter tragisch, weil mich die studentische Hilfskraft für Internationales am Institut, Gudrun Sieverding, sehr gut unterstützt hat. Auch an der Anglia Ruskin hatte ich sofort einen Ansprechpartner.“
"Ich freue mich auf eine neue Kultur"

- Raphaela Wiedenhaus. Foto: Johanna Peeck
Raphaela Wiedenhaus, „Nelson Mandela Metropolitan University“, Port Elizabeth, Südafrika: „Ich verspreche mir vom Auslandssemester, dass ich einmal richtig auf mich selbst gestellt bin, an einer großen Uni studieren kann und mal aus dem kleinen, beschaulichen und familiären Lingen rauskomme. Ich freue mich schon sehr darauf neue Kulturen und neue Menschen kennenzulernen. Bei den Vorbereitungen ist schon aufgefallen, dass die Deutschen ein ganz anderes Bürokratieverständnis haben als die Afrikaner: wir wollen immer alles geregelt haben, die Afrikaner sind da eher entspannt. Ich werde dort Kurse belegen wie Marketing oder International Relations, Language Change und Media Studies. Dabei schreibe ich fast in jedem Fach im November eine Klausur. Nach Ende der Klausurenphase möchte ich noch reisen und viel vom Land sehen.“
"Der Aufenthalt muss gefördert sein"

- Leonie Holkenbrink. Foto: Johanna Peeck
Leonie Holkenbrink, „Univerzi v Ljubljani“, Ljubljana, Slowenien: „Ich wollte schon immer einmal länger im Ausland leben, um mein Englisch zu verbessern, neue Erfahrungen zu sammeln und mal was anderes zu sehen. Bei der Wahl der Uni war ausschlaggebend, dass der Aufenthalt dort gefördert ist. Wichtig war mir auch, dass die Lehrveranstaltungen auf Englisch angeboten werden. Ljubljana ist es schließlich geworden, weil es mal was anderes ist. Mich reizt besonders das Mediterrane. Am meisten freue ich mich daher auch auf die Stadt und die neuen Leute. Als Herausforderung sehe ich, dass ich dorthin reise, ohne eine Wohnung zu haben und mir erst vor Ort eine suchen kann. Aber ich bin da zuversichtlich.“
"Ein Zimmer suche ich mir vor Ort"

- Kristin Schmidt. Foto: Johanna Peeck
Kristin Schmidt, „Hawaii Pacific University“, Honululu, USA: „Ich wollte nach Hawaii, um mal ein anderes Land zu sehen, dort zu studieren und um meine Englischkenntnisse zu verbessern, weil das ja sehr wichtig ist. Außerdem ist es eine größere Uni, an der ich mir die Kurse passend ‚rauspicken‘ kann. Ich werde dort Marketing, Human Resource Management und International Communication studieren. Am Anfang war es relativ einfach sich zu bewerben, doch dann war es schon recht anstrengend wegen all der Unterlagen und Fristen, die es zu beachten galt.Ein Zimmer habe ich bisher noch nicht, das werde ich vor Ort suchen. Ich hoffe, dass es einigermaßen bezahlbar ist, denn Flüge, Studiengebühren, Visum und das Leben dort sind relativ teuer und kosten mehrere tausend Euro. Dafür habe ich schon gespart.“
"Weniger erfreulich sind die hohen Mieten"

- Johanna Peeck
Johanna Peeck„ Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften“, Winterthur, Schweiz: „Ich habe mir die Partnerhochschule in Zürich, die ZHAW ausgesucht, weil mich die Studieninhalte dort am meisten interessieren. Die Schwerpunkte sind Journalismus und Organisationskommunikation. Recherchen haben mir gezeigt, dass innerhalb des fünften Semesters Kommunikationskonzepte für mehrere reale Auftraggeber erarbeitet werden. Ich sehe das als große Herausforderung und freue mich schon darauf. Was mich weniger erfreut sind die hohen Mieten. Ich habe ein 12 Quadratmeter großes Zimmer in einem Studentenwohnheim in Winterthur, nahe dem Campus und dafür sind monatlich 504 Euro fällig. Dafür arbeite ich neben dem Studium.“
Von: Saskia Kampmeyer

